Wirtschaft & Entwicklung

Rückblick: Alsfelder Herbstmesse 2013

Kategorie: Wirtschaft & Entwicklung

Landrat Görig (Mitte) im Interview mit Michael Gelhardt (c) Pressestelle Vogelsbergkreis

Landrat Görig (Mitte) im Interview mit Michael Gelhardt (c) Pressestelle Vogelsbergkreis

Über 400 Aussteller aus Handel, Handwerk, Gesundheit und Tourismus prägen jedes Jahr die dreitägige Herbstmesse in Alsfeld. Vorträge, Kinderunterhaltung und ein Live-Musikprogramm bieten den vielen Besuchern bei freiem Eintritt zusätzlich gute Unterhaltung. Im November 2013 initiierte der Landrat des Kreises, Manfred Görig, als Pilotprojekt eine spezielle Vogelsberghalle. An den Ständen der Halle 3 wurden die Kompetenz der Kreisverwaltung wie auch die Vielfalt und Innovationskraft heimischer Unternehmen präsentiert.

Dort waren unter anderem zu finden: Sparkasse Oberhessen, Geopark Vulkanregion, Vogelsberg Consult GmbH, Energiegenossenschaft Vogelsberg eG, Polizeidirektion Vogelsberg, Schottener Soziale Dienste gGmbH, OVAG Energie AG, Stadt Alsfeld, Pro Vogelsberg und die Verlagsgesellschaft Vogelsberg. Auch das Kreiskrankenhaus und die Neue Arbeit waren mit von der Partie. Sogar ein Gewinnspiel gab es, für das viele Firmen in der Vogelsberghalle Preise gestiftet hatten. Der Hauptgewinn war ein Hubschrauber-Rundflug für zwei Personen - mehr dazu: HIER <-KLICK.

Landrat Görig war sehr angetan von der Premiere: "Die Vogelsberghalle wird es auch 2014 geben. Sie ist ein gutes Schaufenster für Region und Kreisverwaltung."


Die Redaktion von VOGELSBERG.de stellte im Nachhinein den Ausstellern Fragen und erhielt ein durchweg positives Feedback


In alphabetischer Reihenfolge:

Bonifatiusroute

Seit Sommer 2004 besteht der Wander- und Pilgerweg Bonifatius-Route. Er folgt den Spuren des Trauerzuges, der im Jahr 754 n. Chr. unter großer Anteilnahme der Bevölkerung den Leichnam des Missionars und Kirchenreformers Bonifatius von Mainz zu seiner letzten Ruhestätte nach Fulda brachte. Nach dem Vorbild klassischer Pilgerwege lassen sich auf der ca. 180 km langen Route Unterwegssein und Innehalten, Wandern und Naturerlebnis mit den Zeugnissen einer in Jahrhunderten gewachsenen Kulturlandschaft verbinden. Ausgangs- und Endstationen der Route sind die beiden bedeutenden alten Bischofsstädte Mainz und Fulda. Der Verein Bonifatius-Route e.V. wurde 2003 gegründet. Seine Aufgabe es ist, die kulturelle und religiöse Bedeutung des Weges begeh- und erlebbar zu machen. Öffentliche Institutionen und Privatpersonen können Mitglied werden: www.bonifatius-route.de

Frage an Gudrun Haas, Schatzmeisterin des Vereins: Der Pilgerweg von Mainz nach Fulda, der Teile des Vogelsbergs berührt, ist bei Wanderfreunden und Pilgern gleichermaßen beliebt. Hat man auf der Messe in Alsfeld  auch nach Veranstaltungen und Angeboten entlang der Bonifatiusroute gefragt?

Gudrun Haas: Die Fragen der Besucher gingen eher hin zu Etappenplanungen und -längen, Übernachtungsmöglichkeiten und zu Schnuppertouren auf der Bonifatius-Route. Darüber hinaus war das Interesse schon sehr groß, denn wir konnten auf der Messe etwa 300 RMV-Karten von der Route und zusätzliches Infomaterial an die Besucher verteilen. Wir hatten den Eindruck, dass die Route sich schon einen Namen in der Landschaft der Weitwanderwege gemacht hat.

Da im nächsten Jahr das Ökumenische Pilgerjahr in Hessen stattfinden wird, hat sich auch die Kooperation mit dem geplanten Lutherweg in Hessen ausgezahlt. Die Hauptaktivitäten werden dabei vom Verein Bonifatius-Route geleistet, da die Route im Jahr 2014 ihr zehnjähriges Bestehen feiern kann. Zwei Besucher der Herbstmesse können sich über jeweils ein Wanderinfopaket freuen, das der Vogelsbergkreis im Rahmen seines Gewinnspiels als Preise ausgelobt hatte.


Busunternehmen Philippi Reisen

Mehr als 75 Jahre Firmengeschichte und mittlerweile über 60.000 Reisegäste pro Jahr – seit vielen Jahren genießt PHILIPPI aus Mücke/Groß-Eichen als kompetenter und zuverlässiger Reiseanbieter das Vertrauen seiner Kunden. Sein Angebot hat PHILIPPI im Laufe der Zeit sehr deutlich ausgebaut. Es reicht von einer gut sortierten Auswahl an Erlebnisreisen innerhalb Europas bis hin zu interessanten und attraktiven Tagesfahrten. Alle Busreisen finden in modernsten Fernreisebussen statt, die mit Kühlbar, Bordküche, Schlafsesselbestuhlung, Klimaanlage und WC ausgestattet sind. Neben den Busreisen zählen seit einigen Jahren auch Kreuzfahrten und Flugreisen zum Angebot. Um in der heimischen Region möglichst nahe an den Kunden zu sein, gehören zum Unternehmen Philippi Reisen auch das Reisebüro in Alsfeld und das Lauterbacher Reisebüro.

Frage an Rebecca Hartmann, Mitarbeiterin des Inhabers Mark Philippi: Frau Hartmann, war Ihnen bekannt, dass der Landrat des Vogelsbergkreises die heimischen Betriebe, Organisatoren und Veranstalter zur diesjährigen Herbstmesse in eine eigene Vogelsberghalle eingeladen hatte - und haben Sie daraus resultierend einen Unterschied zu vorhergehenden Messen an Ihrem Stand in dieser Halle vermerken können?

Rebecca Hartmann: Uns war bekannt, dass es bei der diesjährigen Herbstmesse eine eigene Vogelsberghalle gab, in der wir uns gerne als Reiseanbieter aus dem Vogelsbergkreis präsentiert haben. Für uns ist die Herbstmesse bereits seit einigen Jahren eine erfolgreiche Messe, bei der wir viele interessante Gespräche führen. In diesem Jahr konnten wir an unserem Stand jedoch einen erneuten Besucherzuwachs verzeichnen.


DVG - Deutsche Vulkanologische Gesellschaft, Sektion Vogelsberg

Die Sektion Vogelsberg der Deutsche Vulkanologische Gesellschaft wurde 2007 gegründet und befasst sich mit den Zeugnissen der vulkanischen Vergangenheit des Vogelsberges. Sie hat aktuell rund 140 Mitglieder, der Gesamtverein über 600 Mitglieder. Der Verein Geopark Vulkan Vogelsberg wurde 2012 vom Vogelsbergkreis mit einigen Kommunen der Region gegründet. Er hat das Ziel den Vulkan Vogelsberg als Geopark zu etablieren und dabei auch den Vulkanismus besser sichtbar zu machen.

Frage an Kerstin Bär vom Leitungsteam: Die DVG Vogelsberg hat sich mit einem Stand auf der Herbstmesse in der Vogelsberghalle beteiligt. Gab es interessante Kontakte - und wonach wurde bei Ihnen gefragt?

Kerstin Bär: Am Gemeinschaftsstand des Geoparks Vulkan Vogelsberg mit der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft Sektion Vogelsberg zeigten sich die meisten der interessierten Besucher sehr erstaunt über die geologische Vielfalt, die die Region zu bieten hat. So waren unterschiedliche Basalte aus erkalteten Lavaströmen oder vulkanischen Bomben am Stand zu sehen, die mit Hilfe eines neuen Vulkanmodells gut erklärt werden konnten. Aber auch verschiedene Gesteine des "Unterbaus" waren zu sehen.

Auch die Bilderschau aus Geotopen der Vogelsbergregion kam gut an. Gar nicht so einfach war es also, das eine Gesteinsstück in der Sammlung zu identifizieren, das nicht in die Region gehört. Immer wieder erkannten Leute "ihre" Steinbrüche oder Felsen, manche hatten auch weitere Hinweise auf interessante Aufschlüsse. Eine Reihe von Besuchern ließ sich auch neu in den Verteiler der DVG Sektion eintragen, so dass sie nun informiert werden, wenn eine Veranstaltung ansteht.


Energiegenossenschaft Vogelsberg

Die Energiegenossenschaft Vogelsberg (EGV) hat sich zum Ziel gesetzt, unter Beteiligung von Bürgern in Erneuerbare Energien in der Region zu investieren. Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung sowie sichere Anlagen waren wichtigste Impulse bei der Gründung der EGV im Jahre 2011, einer Initiative der Bioenergie-Region Mittelhessen zusammen mit den VR Banken des Vogelsberges. Ziel ist die Beteiligung der Bürger an der Wertschöpfung, was i. d. R. zu einer Akzeptanzsteigerung für einen weiteren Ausbau einer ökonomisch und ökologisch sinnvollen dezentralen Energieversorgung führt: www.energie-vb.de

Frage an Günter Mest, Vorstandsmitglied: Konnten Sie auf der Messe den Besuchern am Stand nähere Informationen zu der Energiegenossenschaft geben?

Günter Mest: Ja, aber wir sind auch nicht mehr ganz unbekannt in der Region. In vielen Informationsveranstaltungen und Einzelgesprächen haben wir schon unser Konzept vorgestellt, so dass wir bereits das 400. Mitglied der EGV willkommen heißen konnten. Seit der Gründung investierten wir rund 8 Mio. Euro in insgesamt 12 Dachanlagen und zwei Solarparks mit einer Gesamtleistung von 4.800 kWp. Dafür haben unsere Mitglieder uns mehr als 2,5 Mio. Euro in Form von Geschäftsanteilen und Nachrangdarlehen zur Verfügung gestellt. In Zukunft möchten wir weitere Energieprojekte für die EGV und die Vogelsberger Bürger realisieren. Deswegen sind wir intensiv mit der Entwicklung innovativer Produkte und Konzepte befasst, um auch künftig den Vogelsbergern interessante Angebote für eine regionale Geldanlage machen zu können.


Ferienwohnung Seibert in Crainfeld

Die 3*** Ferienwohnung in Grebenhain-Crainfeld ist gut geeignet für Familien mit einem Kind, ist absolut barrierefrei und verfügt über ein Doppelzimmer, Bad mit Du/WC, Waschmaschine, Wohnküche, Diele und Wintergarten. Die 4**** Ferienwohnung ist sehr gut geeignet für Wanderer, Radler, Familien mit zwei bis drei Kindern, verfügt über zwei Doppelzimmer mit Du/WC sowie ein Einzelzimmer mit Du/WC. Dazu gehört eine Terrasse mit Grillofen, Gartenhaus mit Freisitz und Feuerofen. Für beide Ferienwohnungen steht ein schön angelegter Garten mit vielen Rosen zur Verfügung sowie ein Spielplatz mit Tischtennis, Schaukel und Sandkasten.

Frage an Frau und Herrn Seibert: Sie sind nicht nur im Sommer aktiv am touristischen Geschehen im Vogelsberg in Grebenhain beteiligt. Für die kalte Jahreszeit haben Sie als Vereinsmitglied von Pro Vogelsberg Touristik e. V. ein stimmungsvolles "Wintermärchen im Naturpark" konzipiert. Konnten Sie in Alsfeld auf der Messe dafür schon die ersten Interessenten gewinnen?

Familie Seibert: Es gab einige, die sich für unser Wintermärchen interessiert haben und erstaunt waren, dass eine Ferienwohnung verschiedene Pauschalen anbietet: u. a. für Familien mit Kindern. Gut geeignet sind die neu ausgeschilderten Wanderwege der Großgemeinde für Wanderer und Familien mit Kinder ab acht Jahren.

Außerdem waren einige Besucher nebenan am Stand der Bonifatiusroute überrascht, dass wir ein Hol- und Bringdienst von Hochwaldhausen und Nösberts anbieten. Auch für uns war diese Messe sehr aufschlussreich. Wir waren das erste Mal dabei und haben uns bei unseren Stand-Nachbarn sehr wohl gefühlt. Jeder hat dem anderen ausgeholfen und Tipps gegeben. Das fanden wir wunderbar.


Geopark Vulkanregion Vogelsberg

Als Geoparks bezeichnet man Gebiete, die sich durch ihre besondere geologische Bedeutung, geowissenschaftliche Seltenheit oder landschaftliche Schönheit hervorheben. Ein solcher Geopark ist auch der Vogelsberg. Als Naturraum stellt er das größte zusammenhängende erloschene Vulkangebiet in Mitteleuropa dar. Antworten zu den Fragen: "Wie wirkten sich die vulkanischen Aktivitäten früher auf das Leben in der Region aus, und warum zog es den damals schon Menschen in die Region bzw. welchen Nutzen haben wir heute noch von den erloschenen Vulkanen?" finden sich an zahlreichen Orten. Zum Beispiel in den Geotopen, die als Schaufenster in die Erdgeschichte dienen. Dort kann man die Urkräfte des Vulkans noch förmlich spüren und erahnen. Sie alle warten auf ihre Entdeckung: www.geopark-vogelsberg.de

Frage an Hartmut Greb, Geschäftsführer des Geoparks: Was konnten Sie den Besuchern auf der Messe vermitteln - und ist die Tatsache, dass der Vogelsberg einen Geopark bekommen soll, schon hinreichend bekannt?

Hartmut Greb: Der Ausstellungsstand in Kooperation mit der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft - Fachsektion Vulkan Vogelsberg - hat sich insoweit gelohnt, da wir sehr viele Besucher über Bilder von Geotopen und reale Gesteinsexponate, die einen Bezug zum Wohn- oder Heimatort oder einen hohen Bekanntheitsgrad besitzen, erreicht haben.

Ob Pflastersteine aus einem nahegelegenen Steinbruch, Fundstücke von Wanderungen und Führungen oder Fossilien aus der Region: Viele der interessierten Besucher konnten eine Nähe zu ihrer unmittelbaren Umgebung oder ihnen bekannten Orten herstellen ("Da war ich doch schon mal ....."). Wichtig war es uns zu zeigen, dass die Geoparkidee nur dann funktionieren kann, wenn die Menschen sich selbst damit identifizieren können.

Besonders erfreulich war der Umstand, dort auch Fachleute wie Geologen oder Personen aus fachverwandten Gebieten mit dem Thema Geopark angesprochen zu haben. Für die Messenachbereitung wurden schon konkrete Gespräche vereinbart. Für die DVG ist es wichtig, ihre Mitgliederbasis noch zu verbreitern. Mit der zweiten Teilnahme nach 2011 wollen wir natürlich erreichen, dass der Geopark einer breiten Öffentlichkeit noch nachhaltiger bekannt wird. Denn nur der stete Tropfen höhlt den Stein.


KOKO-PELLI Bikepower

Das Mountainbike College KOKO-PELLI im Vogelsberg ist Klaus Marbes Anliegen, seine internationalen Erfahrungen im Rennsport und im Training nach Deutschland zu bringen. Nach über 30-jähriger Erfahrung auf dem Mountainbikesattel und als sechsfacher US-Meister leistet er an dieser Stelle einen wertvollen Beitrag. Die stetig steigende Begeisterung für das Mountainbiking motiviert ihn, seine Erfahrungen weiterzugeben. Der Vogelsberg in Hessen bietet ein ideales Streckenprofil für den Sport. Zudem besteht die Möglichkeit, zusammen mit der Forstverwaltung bestehende Trails zu erweitern und neue zu erschließen. Dies alles unter der Prämisse Umweltschutz, Nachhaltigkeit und umweltgerechtes Verhalten. Natur pur, das heißt: Gute Luft und ein angenehmes Höhenprofil runden die idealen Voraussetzungen für ein Montainbike College am Vogelsberg ab.

Das Gebiet um den Vogelsberg liegt zentral in Hessen/Deutschland. Die Erholung soll dem Sport in nichts nachstehen. Körper und Seele können während der Regenerationsphase in der Taufsteinhütte neue Kraft schöpfen und so mit neuer Energie in den Alltag starten. Klaus Marbes Vision beinhaltet mittelfristig ein zusätzliches Test-, Ausbildungs- und Trainingscenter für den Breitensport. Gesundheit und Spaß sollen dabei im Vordergrund stehen. Ziel und seine persönliche Lebensaufgabe ist es, ein KOKO-PELLI Team zu etablieren um Begeisterung und Leidenschaft für den Sport zu verbreiten. Eine Kooperation mit den weltbesten Mountainbike-Gebieten in den USA ist ebenfalls in Planung.

Frage an Klaus Marbe, Inhaber KOKO-PELLI: Sport macht einen großen Teil Ihres Lebens aus. Kamen Ihre Angebote für Mountainbike-Touren im Naturpark und das Schneeschuhwandern im Hohen Vogelsberg gut bei den Messebesuchern an?

Klaus Marbe: Die Messe war insgesamt fuer mich ein Erfolg. Abgesehen von der unerbittlich lauten Musik in der Halle, habe ich viele neue Kontakte geknüpft und konnte in einigen Fällen sogar meine Mountainbike Schule detaillierter vorstellen. Das Interesse an den Radwegen, sowie dem Bahnradweg und Vulkanradweg war sehr groß, auch unsere tollen Wandermöglichkeiten fanden großen Anklang. Dennoch ist die Mountainbike Saison fuer die meisten Biker ab Herbst vorbei, sie warten schon auf den ersten Schnee.

Mit den von mir angebotenen Schneeschuh-Wanderungen liege ich absolut im Trend und die Neugier ist sehr groß. Ebenfalls habe ich das Thema „Ski Langlauf und Ski-Verleih am Hoherodskopf“ angesprochen und offene Ohren gefunden. Ich habe mich entschlossen, wenn ich im nächsten Jahr bei der Messe wieder dabei bin, meinen Schwerpunkt auf das Winterprogramm zu legen und die Mountainbike-Angebote dennoch zu präsentieren.


Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises

Das Kreiskrankenhaus in Alsfeld ist unverzichtbarer Teil der Gesundheitsversorgung im Vogelsbergkreis. Mit den Fachbereichen der vielfältigen Inneren Medizin, der Geriatrie, der Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Visceralchirurgie, Gefäßchirurgie sowie der Wirbelsäulenchirurgie, der Anästhesie und Intensivmedizin sowie den Belegabteilungen Gynäkologie, Geburtshilfe und HNO deckt das Krankenhaus die gesamte Breite der Basisversorgung ab und geht in Teilen weit darüber hinaus.

Die ambulante medizinische Behandlung durch Fachärzte nimmt einen immer größeren Raum ein. Neben den Praxen der Onkologie und Chirurgie gibt es umfangreiche ambulante Sprechstunden für Pneumologie, Gastroenterologie, Kardiologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Schmerztherapie sowie radiologische Untersuchungen. Der ambulante Pflegedienst, eine Kurzzeit- und Tagespflege sowie eine Physiotherapiepraxis mit zahlreichen Präventions- und Rehakursen runden das ambulante Angebot ab.

Frage an Bodo Assmus, Geschäftsführer: Das Kreiskrankenhaus präsentierte sich gemeinsam mit dem Bad Hersfelder Krankenhaus. Wird die geplante Fusion ein Erfolg, und welches Feedback haben Ihnen die Messe-Besucher gegeben?

Bodo Assmus: Der Messestand war ein voller Erfolg, da wir gemeinsam mit dem Klinikum Bad Hersfeld ein umfangreiches Untersuchungs- und Aktionsprogramm auf die Beine stellen konnten. Dies haben die Besucher sehr gerne wahrgenommen und nebenbei auch das partnerschaftliche Miteinander der beiden Kliniken erleben können - eine die Basis für eine erfolgreiche Fusion, so dass wir hier auf gutem Wege sind.


Kreisverwaltung Vogelsberg

Am Stand des Landratsamts wurde eine große Vielfalt von Aufgabenbereichen präsentiert zu den Themen Gesundheit, Jugendhilfe, Familienhilfe, Sportförderung, Wohnungsbauförderung, Verbraucherschutz, Bauberatung, Denkmalschutz, Volkshochschule, Pflegestützpunkt, Demografie-Projekt MORO, Kommunales Jobcenter KVA mit Projekt 50plus, Kinder- und Jugendparlament, Schulbezogene Sozialarbeit, Bündnis für Familie.

Hannelore Greb (Wirtschaftsförderung) hatte die Organisation des Messeauftritts im Blick.

Frage an Hannelore Greb: Sie hatten die tolle Idee zu dem Gewinnspiel für die Messe. Der erste Preis war ein Hubschrauber-Rundflug. Hatte die Aktion bei den Messebesuchern Erfolg und wer hat den Preis gewonnen?

Hannelore Greb: Vorab möchte ich erst einmal den vielen Sponsoren aus der Vogelsberghalle danken, die uns jede Menge schöner Preise für das Gewinnspiel gestiftet haben. Die Gewinnspielkarte selbst hat sich ganz oft als „Eintrittskarte“ erwiesen: Durch die Fragen kamen auf diese Weise etliche Besucher ins Gespräch mit den Kolleginnen und Kollegen oder haben mal in einem Prospekt geblättert, um die richtige Antwort zu finden. Den Hubschrauberrundflug hat Susanne Simroth aus Alsfeld-Hattendorf gewonnen.


Das Demografie-Projekt MORO - Modellvorhaben der Raumordnung - ist ein Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Der Vogelsbergkreis hat sich im Wettbewerb von über 150 Regionen 2011 als eine von 21 bundesweiten Modellregionen im Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge durchgesetzt. Das Modellvorhaben ist ein Strategieprozess, um sich mit den komplexen und vielschichtigen Herausforderungen des demografischen Wandels aktiv auseinanderzusetzen.

Frage an Matthias Sebald: Sie haben auf der Herbstmesse das MORO-Projekt des Vogelsbergkreises vorgestellt. Der Prozess läuft seit gut zwei Jahren. Können Sie zentrale Ergebnisse benennen?

Matthias Sebald: Die über 60 beteiligten regionalen Experten/-innen haben in sieben Themenfeldern gearbeitet. Grundbaustein des Modellvorhabens sind umfassende Datenanalysen, auf die wir in Zukunft aufbauen können. In jedem Thema wurden Handlungsansätze formuliert. Diese Empfehlungen richten sich sowohl an Kreis und Kommunen, aber vor allem auch an die übergeordnete Gesetzgebung von Bund und Land. Das ist auch eine Kernaussage aus dem MORO: Die Gestaltung des demografischen Wandels erfordert mehr Entscheidungskompetenzen und Handlungsspielräume für die betroffenen Regionen und Kommunen.


Landrat Manfred Görig, Vogelsbergkreis

Der Landrat initiierte in diesem Jahr zum ersten Mal eine spezielle Vogelsberghalle, um sowohl die Innovationskraft regionaler Unternehmen als auch die Vielfalt und die Kompetenz der Kreisverwaltung deutlich zu machen.

Frage an den Landrat: Sind Sie mit dem Verlauf der „Premiere“ zufrieden?

Manfred Görig: Ja, ich freue mich darüber, dass regionale Unternehmen und wichtige Institutionen diese Gelegenheit wahrgenommen haben. Das war eine selbstbewusste Präsentation in der Vogelsberghalle. Außerdem haben wir auch als „Firma Landratsamt“ eine gute Visitenkarte hinterlassen. Herr Hartmut Greb aus meinem Amt für Wirtschaftsförderung hat als Projektleiter für die Herbstmesse einen tollen Job gemacht. Ich danke auch den rund 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die vor und während der Messe im Einsatz waren.

Was wir als einer der größten Arbeitgeber der Region für die Bürgerinnen und Bürger leisten, konnten wir - wenigstens mit einem Ausschnitt  - einigen Tausend Besuchern zeigen. Prima fand ich auch, dass sich 500 Besucher an unserem Gewinnspiel beteiligt haben.

 



Lutherweg 1521

Der neue Pilgerweg mit der Bezeichnung „Lutherweg 1521“ bildet entlang der historischen Handelsstraße „durch die kurzen Hessen“ den Reiseweg Martin Luthers zum Reichstag in Worms im Jahre 1521 nach. Er verbindet die Portale Eisenach (Wartburg) und Worms und die dazwischen liegenden Stationen auf einer Gesamtstrecke von rund 400 km. Im Landkreis Bad Hersfeld-Rotenburg und im Bereich Grünberg-Mücke-Feldatal fanden vor kurzem bereits so genannte Probe-Pilgerwanderungen unter großer Beteiligung der Bevölkerung statt; demnächst folgen weitere Streckenbegehungen im Bereich Grebenau-Alsfeld-Romrod. Es gibt bereits mehrere Anfragen von Pilgern, die den neuen Weg bald gehen wollen: www.lutherweg-in-hessen.de

Alsfeld - Stand des Lutherweges - links: Rudolf Marx, rechts: Gerold Beckmann (c) Lutherweg

Alsfeld - Stand des Lutherweges - links: Rudolf Marx, rechts: Gerold Beckmann (c) Lutherweg

Frage an die Vorstandsmitglieder Gerold Beckmann und Rudolf Marx: Fanden sich für den neuen Pilgerweg, der auch durch den Vogelsberg führen soll, schon Interessenten auf der diesjährigen Herbstmesse?

Gerold Beckmann: Der Info-Stand unseres Vereins auf der Alsfelder Messe fand großes Interesse bei den zahlreichen Messebesuchern. Einige hatten von dem Projekt „Lutherweg 1521“ durch Hessen bereits aus den Medien erfahren, andere Besucher wurden erst durch den Messeauftritt auf den geplanten Pilgerweg und das 500-jährige Reformationsjubiläum 2017 aufmerksam. Durch Gespräche und Informationsmaterial konnten Kontakte geknüpft bzw. vertieft werden, die dazu beitragen, dieses Großprojekt mit Unterstützung des Landes Hessen, zahlreicher Sponsoren und vielen ehrenamtlich engagierten Menschen rechtzeitig vor 2017 zu realisieren.

Neben dem Messestand des "Lutherweges 1521" warb der Vogelsbergkreis für den bereits etablierten Pilgerweg „Bonifatius-Route“, der von Mainz nach Fulda ebenfalls durch den Vogelsberg führt; diese Kooperation ist ein Vorgriff auf den „Hessischen Pilgersommer 2014“, den sechs Organisationen im Jahre 2014 mit mehreren Aktionen veranstalten werden.


Media Art Design

Die Firma Media Art Design aus Homberg / Ohm, die sich im oberhessischen Raum neu aufstellt, produziert Imagefilme und Animationen. Auch die professionelle Fotografie gehört in ihren Tätigkeitsbereich.

Frage an Michael Gelhardt, Inhaber: Ihr Stand auf der Messe war ausnehmend gut besucht. Waren Sie von Anfang an überzeugt, dass es eine gute Idee ist, sich mit  Ihren Angeboten auf der Alsfelder Messe zu präsentieren?

Michael Gelhardt: Absolut nicht. Es war vielmehr für uns eine Standortbestimmung, wie das Medium Film hier im oberhessischen Raum angenommen wird. Wir sind jedoch bei unserem Messeauftritt sehr positiv überrascht worden. Auf der Kreisebene als auch vom gewerblichen Mittelstand wurde erkannt, dass für die Belebung einer Webseite, eines Messestandes oder auch für allgemeine Präsentationen von Unternehmen der Imagefilm, Produktfilm oder auch Schulungsfilm inklusive einer professionellen Animation und Fotografie ein Schritt in die Zukunft ist.


Neue Arbeit Vogelsberg

Die Neue Arbeit Vogelsberg hat als kirchlich kommunale Gesellschaft die Aufgabe, sich um benachteiligte Menschen zu kümmern: Menschen, die bei verschiedenen Entwicklungen nicht Schritt gehalten haben und auf wertschätzende Unterstützung angewiesen sind. Um zusammen mit den Betroffenen eine nachhaltige Perspektive zu erarbeiten, ist es sinnvoll, sie in einem marktähnlichen Umfeld zu beschäftigen und zu qualifizieren. Für einen beruflichen Neustart bieten wir im Auftrag des Jobcenters Vogelsberg Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen an, die bei positiver Entwicklung ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis bei der Neuen Arbeit zur Folge haben können. Eine Bewerbung im Kontext einer aktuellen Beschäftigung ist besser als eine Bewerbung aus der Arbeitslosigkeit. Die Vermittlungsquoten sind gut.

Die Neue Arbeit unternimmt vielfältige Anstrengungen, dafür ein breites Beschäftigungsspektrum anbieten zu können: Von der Gartenarbeit, über eine Mitarbeit in der Küche mit Service, dem Reinigungsdienst, der Bauabteilung (Lehmbau, Holzbau, Malerarbeiten), über Möbeltransport und -aufarbeitung, dem Landschaftsbau bis hin zum Elektrogeräterecycling und dem Betrieb eines Gebrauchtwarenkaufhauses. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es hilfreich ist, Menschen in Arbeitsbereichen zu beschäftigen, die auch Spaß machen. Sie entwickeln echte Motivation, wenn ihnen etwas Freude macht. 

Frage an Hans-Ulrich Merle, Geschäftsführer: Sie haben in Alsfeld das Messe-Café betrieben, das gut angenommen wurde. Wie zufrieden waren Sie von Ihrer Seite aus mit der Besucher-Frequenz?

Hans-Ulrich Merle: Für die Neue Arbeit wurde schnell entschieden, bei der Herbstmesse dabei zu sein. Dass die Messe ein Besuchermagnet ist, zeigt sich an der ständig steigenden Zahl der interessierten Besucher. Die Aussteller sind immer wieder gerne bei der Vogelsberger Erlebnisherbstmesse dabei. Das ist ein Spiegelbild der Wertschätzung der Region. Die Neue Arbeit hat mit dem Betrieb des Messe-Cafés einen Sprung ins kalte Wasser gewagt. Unser Angebot wurde angenommen, und wir werden das gerne wieder tun. Die Zufriedenheit in der Nachbetrachtung einer Messe kann ja nicht ausschließlich an den verkauften Tassen Kaffee oder Kuchenstücken festgemacht werden. Eine Messeteilnahme ist immer Werbung und kann nur auf einer langfristigen Idee folgen. Unter dem Strich waren wir zufrieden und können uns auch über kurzfristigen Erfolg freuen. Wir sind gerne wieder dabei.


ovag Energie AG

Die ovag Energie AG gehört zum Verbund der OVAG-Gruppe und ist ein modernes Serviceunternehmen rund um das Thema Strom und Wärme. Mit einer langen Tradition und klaren Zielen: die sichere Stromversorgung in Oberhessen – und darüber hinaus auch zu günstigen Preisen. Um dem gerecht zu werden, tragen über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich ihren Teil dazu bei: mit Kompetenz, Engagement und Freundlichkeit. Nur so können wir unserem Angebot ausreichend Attraktivität verleihen und die Wünsche von über 220 000 Kunden zufrieden stellen.

Frage an Pressesprecher Andreas Matlé / Anne Müller, Marketing: Die OVAG war als regionales Unternehmen auf der Messe in Alsfeld präsent. Hatten Sie guten Zuspruch, und welches Fazit ziehen Sie?

Anne Müller: Diese Frage können wir mit einem „Ja“ beantworten. Der Zuspruch auf der Alsfelder Herbstmesse war sehr gut. An allen drei Tagen wurden wir von vielen interessierten und wissbegierigen Kunden besucht. Durch die geschaltete Zeitungsanzeige in der Sonderbeilage für die Herbstmesse, wurden einige Besucher bereits im Vorfeld auf unseren Stand aufmerksam. Dadurch waren viele Besucher mit aktuellen Stromrechnungen und Fragen z.B. zum Thema Energiesparen und Stromtarifen ausgestattet. Unsere Kunden in Alsfeld haben während der Herbstmesse die Möglichkeit sich persönlich beraten zu lassen rege genutzt. Unser Fazit: Wir freuen uns auf die nächste Herbstmesse und werden wieder mit einem Stand vertreten sein.


Polizeipräsidium Osthessen

Das Polizeipräsidium Osthessen ist als Polizeibehörde zuständig für die Vogelsberger Polizeidirektion mit Polizeistation in Lauterbach, die Polizeistation Alsfeld, den Polizeiposten Schlitz und den Polizeiposten Schotten als Gefahrenabwehrzentrum. Zu den polizeilichen Aufgaben gehören u. a. Fahndungen, Kontrollen, Aufnahmen von Unfällen sowie Beratungen, z. B. bei Aktionstagen.

Frage an Wolfgang Keller, PHK, Kriminalpolizeilicher Berater und Pressesprecher im Polizeipräsidium Osthessen: Es war das erste Mal, dass sich die Polizei auf einer heimischen Messe präsentierte. Wie kam die Idee bei den Besuchern an?

Wolfgang Keller: Die Idee, dass sich die Polizei bei der Herbstmesse in Alsfeld präsentierte, kam bei den Besuchern sehr positiv an. In vielen Gesprächen mit den Bürgern am Stand kam dies ganz deutlich zum Ausdruck. Mit den Themen Einbruchschutz sowie Nachwuchswerbung wurde das Interesse vieler Besucher geweckt. An allen drei Tagen war der Stand der Polizei immer gut besucht. Gerne ließen sich Interessierte über die Möglichkeiten beraten, ihr Haus einbruchsicherer zu machen, oder sie informierten sich über den Einstieg in den Polizeiberuf. Aufgrund der positiven Resonanz beabsichtigt die Polizei, auch im nächsten Jahr wieder an der Herbstmesse teilnehmen zu wollen.


Pressestelle Vogelsbergkreis

Die Stabsstelle Presse/Kommunikation war im Vorfeld der Messe intensiv mit der Gestaltung und Redaktion von Info-Materialien beschäftigt. Auf der Messe selbst warben Gaby Richter und Erich Ruhl für die Internet-Bürgerplattform des Landrats.

Frage an Erich Ruhl, Leiter der Pressestelle: Die Bürgerplattform „direktzu“ existiert seit etwa einem Jahr. Wie viele Besucher gab es denn bisher schon auf dieser Plattform? Und haben Sie den Eindruck, dass es nach der Messe noch ein paar mehr werden könnten?

Erich Ruhl: Erstaunlicherweise hatte die Seite schon über 70.000 Besucher. Mehr als 50 Themen sind umfangreich beantwortet worden. Bei meinen Gesprächen während der Messe, beim Verteilen des Werbeflyers dazu, ist mir aufgefallen, dass viele Bürgerinnen und Bürger dieser modernen Form des Online-Dialogs recht aufgeschlossen gegenüber stehen.


Pro Vogelsberg Touristik e.V.

Der Verein Pro Vogelsberg Touristik hat den Zweck, den Tourismus und die Freizeitaktivitäten in der Region Vogelsberg zu entwickeln, zu fördern und zu organisieren. Er berät seine Mitglieder, macht Binnenmarketing, wirbt in der Öffentlichkeit wie z.B. auf Messen und hat in der Vergangenheit thematische Bustouren im Vogelsberg und Wetterau durchgeführt. Jeder ist herzlich willkommen, kann sich hier einbringen und mitmachen. Mitglieder sind in der Hauptsache touristische Anbieter und touristische Arbeitskreise, die ergänzend zur Region Vogelsberg Touristik GmbH agieren.

Frage an Hubert Straub, 1. Vorsitzender: Als Vorsitzender des Vereins hatten Sie die spannende Aufgabe übernommen, die Vereinsmitglieder auf die Messe einzuladen. Sind Sie zufrieden mit dem Ergebnis?

Hubert Straub: Die Herbstmesse war vom Besucheransturm her ein voller Erfolg. Viele Fragen zu touristischen Themen konnten am Stand von Pro Vogelsberg Touristik beantwortet werden. Unsere Akteure waren gut vorbereitet und hatten auch untereinander mit den Kolleginnen und Kollegen gute Kontakte, was für eine Vernetzung aller touristischer Betriebe im Vogelsberg von großer Wichtigkeit ist. Die Halle drei war zum größten Teil mit Vogelsberger Unternehmen gefüllt, jedoch die laute Hintergrundmusik und Dirndlbedienungen aus dem Alpenland passten nicht so recht zum Vogelsberg-Image. Schade war auch, dass viele Betriebe von Pro Vogelsberg, die angesprochen wurden, wieder mal keine Zeit hatten und deswegen die gebotene kostenfreie Plattform nicht nutzten.


Schlitzer Korn- und Edelobstbrennerei

Die Schlitzer Korn- und Edelobstbrennerei in der schönen Burgenstadt Schlitz ist Hessens älteste Destillerie mit einer Brenntradition seit 1585. Hier werden ausgesuchte Früchte und Kräuter von Meisterhand zu Spirituosen von höchster Qualität und Reinheit verarbeitet. Dafür zeichnete die DLG die Firma als einen „Top Ten Betrieb“ aus und verleiht der Kornbrennerei seit zwanzig Jahren den „Preis der Besten“ in Gold. Die Edelobstbrände, Fruchtsaftliköre, Kräuterliköre, der berühmte Burgenkümmel sowie der eichenfassgelagerte Schlitzer Korn erfreuen sich weit über die Grenzen der Region hinaus großer Beliebtheit.

Frage an Konrad Schwab, Geschäftsführer: Die Schlitzer Destillerie präsentiert sich oft und gerne mit ihren Produkten im Vogelsberg bei Veranstaltungen. Was war für Ihr Unternehmen in diesem Jahr in der Vogelsberghalle anders?

Konrad Schwab: Neu war für uns, dass es eine vom Landkreis Vogelsberg organisierte Halle gab, in der wir vertreten sein durften. Dazu hatte mich Landrat Görig persönlich angesprochen und auch noch schriftlich eingeladen. Es war eine positive organisatorische Klammer. Wir merkten, der Landkreis kümmert sich um seine regionalen Unternehmen. Da wir ein Vogelsberger Unternehmen sind, präsentieren mit unseren Spirituosen unser Angebot, aber immer auch "ein gutes Stück Vogelsberg". Wir sind für unsere Region aktiv und wollen den Vogelsberg mit voranbringen. Deshalb waren wir bei der Herbstmesse Alsfeld selbstverständlich dabei. Unsere Messeteilnahme hat sich - neben dem werblichen Auftritt - für uns auch wirtschaftlich gelohnt. Wir hatten die Möglichkeit, unser umfangreiches Sortiment im Bereich der Obstbrände zu präsentieren und zum Verkauf anzubieten.


Sparkasse Oberhessen

Bei dem großen regionalen Finanzdienstleister in Wetterau und Vogelsberg, der Sparkasse Oberhessen, steht der Kunde im Mittelpunkt des Denkens und Handelns. Qualität und Seriosität bei der Beratung und den Dienstleistungen haben höchste Priorität. In 21 KompetenzCentren sorgen qualifizierte Spezialisten für eine solide finanzielle Zukunft von Privatleuten und Unternehmen. Von dem geschäftlichen Erfolg partizipiert die Region, der sich die Sparkasse Oberhessen verpflichtet fühlt.

Frage an Bernd Kunzelmann, Pressesprecher: Wie kam die Sparkasse mit ihren Aktionen in der Vogelsberghalle beim Publikum an, und haben Sie Kontakte vertiefen und Ihren Bekanntheitsgrad erhöhen können?

Bernd Kunzelmann / Stephanie Antonijs: Unsere Region hat viel zu bieten und diese Vielfalt hat die "Vogelsberghalle" auch eindrucksvoll gezeigt. An allen drei Messetagen rissen die Besucherströme nicht ab und wir kamen mit sehr vielen Menschen ins Gespräch - Kunden, Nichtkunden und Unternehmer waren Gäste an unserem Stand. Erstaunlich für eine Messe war die Intensität der Unterhaltungen, die wir bei persönlichen Terminen in den letzten Wochen noch vertiefen konnten. Aber es waren nicht nur fachliche Gespräche - Besucher lobten die lockere und lustige Atmosphäre. Für besonders gute Laune sorgte unsere Sport-Spielkonsole, auf die sich sogar ein rüstiger Rentner mit rund 80 Jahren wagte. Unterm Strich war es ein schönes und erfolgreiches Wochenende. Wir freuen uns aufs nächste Jahr!


Verlagsgesellschaft Vogelsberg - Oberhessische Zeitung - Lauterbacher Anzeiger

Charakteristisch für beide eigenständigen Tageszeitungen sind die enge Bindung zur heimischen Bevölkerung und eine hohe Reichweite im jeweiligen klar abgegrenzten Verbreitungsgebiet. Die besondere Kompetenz als Werbemedien, die werktäglich alle Schichten der Bevölkerung erreichen, wird belegt durch die unübertroffene Glaubwürdigkeit, die beide Tageszeitungen vor Ort genießen. Weiterhin gibt es zwei Wochenblätter (Oberhessen Kurier und OZ-Extra), ein monatlich erscheinendes Kultur- und Freizeitmagazin „auf dem Vulkan“ sowie weitere Verlagsobjekte wie (Vital im Leben sowie Bauen, Renovieren, Garten).

Frage an Martin Hank, LA-Geschäftsstellenleiter: An dem gut besuchten Stand der Verlagsgesellschaft war Ihr grünes Zeitungsmonster Kruschel ein beliebtes Fotomotiv. Wie erlebte der Rest Ihres Teams die Messetage, und was ist am besten bei den Besuchern angekommen?

Martin Hank / Sandra Hellmann: Das Messeteam hat wieder viele positive Eindrücke von der Region Oberhessen erhalten. Kruschel, das Zeitungsmonster für unsere jüngeren Leser, kommt sehr gut an. Besonders am Sonntag, als der lebensechte, große Kruschel den Zeitungsstand besucht hat. Bei den Messebesuchern, ob groß oder klein, jung oder alt, waren die Kruschel-Schlüsselanhänger der Renner gewesen. Weiterhin konnten sich Interessierte über die Verlagsobjekte informieren, über die Online-Auktion Zentralhessen sowie ein Probe-Abo von OZ oder LA nach Hause bestellen.


Vogelsberg Consult GmbH, Gesellschaft für Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung für den Vogelsbergkreis (VBC)

Die Vogelsberg Consult GmbH in Alsfeld ging 1999 aus dem Dienstleistungs- und Innovationszentrum in Alsfeld und der Leader GmbH hervor. Gesellschafter der GmbH sind der Vogelsbergkreis, sämtliche Städte und Gemeinden des Kreises, die Sparkasse Oberhessen, regionale Volks- und Raiffeisenbanken sowie verschiedene Unternehmen der Region. Derzeit sind 15 Mitarbeiter (Voll- und Teilzeit) mit unterschiedlichen Tätigkeitsschwerpunkten beschäftigt: Regionalentwicklung; Wirtschaftsförderung und Unternehmensberatung; Ausbildungsförderung und Weiterbildung sowie Bildung von Netzwerken.

Frage an Thomas Schaumberg, Geschäftsführer: Als regionale Fördergesellschaft ist die VBC in der Regel nicht auf Publikumsmessen zu finden. In diesem Herbst haben Sie sich jedoch mit einem Stand in der Vogelsberghalle auf der Herbstmesse 2013 präsentiert. Welches Ergebnisse bzw. Überlegungen resultieren für Sie daraus?

Thomas Schaumberg: Zum einen haben wir durchaus Produkte und Dienstleistungen die auch für einzelne Personen interessant sind, wie zum Beispiel unsere Praktikums- und Ausbildungsbörse, Qualifizierungsschecks und die Weiterbildungsangebote im Rahmen des Sekretärinnennetzes sowie die Existenzgründungs- und Fördermittelberatung. Zum anderen haben wir auf der Messe die Kontakte zu den Mitausstellern aufgefrischt. Zu guter Letzt können wir bei einer Präsentation von regionalen Dienstleistern und Projekten nicht fehlen.


Zimmerei und Holzbau Schmidt, Lauterbach-Maar

Die Zimmerei baut Häuser aus dem unbehandeltem Nadelholz heimischer Wälder... und nicht nur das. 1977 fing die Firma mit vier Mitarbeitern an, heute besteht das Team aus 35 Fachleuten. Wo im Jahr 1977 ein kleiner Schuppen und eine offene Lagerhalle standen, befinden sich inzwischen mehrere große Hallen. Dort wird auf 3500 qm Arbeitsfläche mit modernsten Maschinen witterungsunabhängig und kostengünstig vorgefertigt.

Meister, Poliere und Gesellen leiten die präzise Fertigung und auch die Montage auf den Baustellen. Im Planungsbüro sorgen Bauingenieure und Techniker für systematische und ökonomische Arbeitsvorbereitung. Dabei werden sie durch modernste Computer-Technik unterstützt. Neben den Gründern Karl und Ursula Schmidt arbeiten in dem Familienbetrieb Tochter Katrin Schmidt-Wagner und Schwiegersohn Norbert Wagner mit.

Frage an Katrin Schmidt-Wagner, Zimmermeisterin: Als Vogelsberger Firma arbeiten Sie nicht nur in der Region und bauen für die Einheimischen Häuser. Sie kommen auch bis ins Rhein-Main-Gebiet. Haben Sie jemals erwogen, dort einen Standort zu eröffnen?

Katrin Schmidt-Wagner: Nein wir haben uns noch nie mit dem Gedanken getragen, in das Rhein Main Gebiet abzuwandern bzw. einen Standort zu schaffen. Erstens: Wir sind verwurzelt im Vogelsberg. Vogelsberger Handwerker haben im Rhein Main Gebiet ein guten Ruf. Unsere 30 Mitarbeiter kommen aus dem Vogelsberg und leben alle im Vogelsberg. Zweitens: Wir benötigen für unsere Arbeiten mehr als nur ein Büro, Bauplätze in Rhein Main sind nur wenige vorhanden und wenn, dann nur zu sehr hohen Grundstückspreisen. Drittens: Außerdem herrscht in der "Großstadt" noch einen größeren Facharbeitermangel gerade im Handwerk als bei uns.


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