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Wirtschaft & Entwicklung

1,25 Millionen für das Alsfelder Krankenhaus zwecks Sanierung

Landrat Görig überreicht KKH-Geschäftsführer Sassan Pur (r.) und Michael März (l.) den Scheck (c) Anja Kierblewski

Landrat Görig überreicht KKH-Geschäftsführer Sassan Pur (r.) und Michael März (l.) den Scheck (c) Anja Kierblewski

Über Nacht hatte es zum ersten Mal gefroren, dennoch stiegen Landrat Manfred Görig und Krankenhaus-Geschäftsführer Sassan Pur früh am Morgen auf das Dach der Alsfelder Klinik – wegen 1,25 Millionen Euro. Diese hatte der Landrat als Scheck dabei, um sie an Ort und Stelle des Investitionseinsatzes zu überreichen. Als zweiter Investitionszuschuss der beantragten KIP-Mittel ist das Geld nämlich für die Dach- und Fassadensanierung des Alsfelder Krankenhauses gedacht.

Schon als im Juni die erste Auszahlung von knapp 1,9 Millionen Euro der geplanten Förderung von insgesamt 3.159.219 Millionen Euro erfolgte, die der Kreis aus den sogenannten KIP-Mitteln (Kommunalinvestitionsprogramm) dem Alsfelder Haus zu Gute kommen ließ, stand fest: „Das ist der Anfang, so wird es weitergehen“, versprach der Landrat Görig. Wohin der nächste „Geldregen“ fließen soll, war für den Geschäftsführer Sassan Pur auch schon klar: „Die nächsten 1,6 Millionen werden wir für die Dachsanierung und Fassadenerneuerung verwenden – dies ist wichtig, um unser Haus auf Dauer nutzbar zu halten.“

Damals nahm neben dem Geschäftsführer auch der Ärztliche Leiter, Chefarzt Dr. Arno Kneip den Scheck mit entgegen. Das Geld des ersten Schecks floss damals unter anderem in neue komfortablere Krankenhausbetten, Endoskope, Narkosegeräte, Ultraschallgeräte, Bildgebeverfahren (MRT/Röntgen) und Software, sprich in Medizintechnik und stationäre Ausstattungen.
Jetzt war es Michael März, stellvertretend für die Haustechnik des Krankenhauses, der den symbolischen und überdimensionalen Scheck hoch oben auf dem Dach mit Sassan Pur aus den Händen des Landrats in Empfang nahm. Denn wie von Sassan Pur bereits im Juni geplant, fließt das Geld in die Bausubstanz des Hauses.

Zunächst soll das Flachdach erneuert werden. Dazu wird das alte Dach bis auf die Rohdecke abgedeckt und mit Dampfsperren, Wärmedämmung, bituminöser Abdichtung und Kiesschutzschicht wieder neu aufgebaut. Dabei beinhaltet die Instandsetzung der Dachflächen auch die Umlegung der vorhandenen innenliegenden Entwässerungen an die Fassade.

Die Fassade – vor allem die im Bereich der Physikalischen Therapie, direkt am Besucherparkplatz gelegen – ist der nächste geplante Abschnitt in der Bausanierung. Dort müssen zum Teil mit Schadstoffen kontaminierte Außenfassanden ausgetauscht werden. Im Zuge dessen werden die aktuellen Anforderungen an den Brandschutz sowie auch hier die Verlegung der Entwässerung umgesetzt.

Nachdem die finanziellen Mittel vorhanden sind, der Kreis wird wie versprochen weitere Investitionsmittel, die bereits in diesem und auch für nächstes Haushaltsjahr im Haushaltsplan des Kreises vorgesehen sind, zur Verfügung stellen, wird nun das Bauvorhaben ausgeschrieben. Sobald der Vergabe klar ist und die Witterungsverhältnisse stimmen, wird mit der Dach- und Fassadensanierung der Alsfelder Klinik begonnen. „Dies wird voraussichtlich im Frühjahr, spätestens im Sommer sein“, blicken Görig und Pur gemeinsam optimistisch in die Zukunft – hoch oben auf dem Dach, mit der Alsfelder „Skyline“ im Rücken und glücklich darüber, Finanzmittel zur Verfügung zu haben, um in das Alsfelder Krankenhaus als Grund- und Regelversorger zu investieren.

Quelle: Anja Kierblewski

2018 Vogelsberg