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Vulkan & Tourismus

Kreativer Beitrag aus der Rhein-Main-Region :-)

Uhuklippen 06884

Felsenformation 'Uhuklippen' im Oberwald (c) Brigitta Möllermann

Wenn die Frankfurter Allgemeine Zeitung einen Wochenend-Ausflugstipp in unser Outback anpreist, muss es wohl unbedingt das historische Fachwerkhaus, die "Teufelsmühle im Vogelsbergkreis", sein, das willige Touristen auf eine 14 Kilometer lange Waldtour in unser Mittelgebirge lockt. Doch Achtung: Aus dem "Tag im Grünen", wie es die FAZ bezeichnet, könnte leicht mehr werden.

Falls man sich verläuft zum Beispiel, weil die abgebildete kleine Karte in der Zeitung nicht das wahre Leben und die Wege zeigt (und man keine "richtige" Wanderkarte dabei hat) oder weil bereits weder Anreise bzw. Wegbeschreibung nachvollziehbar sind (Zitat: Wahlweise lässt sich etwas ausgedehnter über die Uhuklippen beginnen oder kürzer).

Oder weil einem das Benzin für die Rückfahrt ausgeht und man abends in der näheren Umgebung keine offene Tankstelle findet. Oder weil bei uns auf dem Land offene Gaststätten rar sind und man verdursten könnte, wenn man nicht aus dem Bach trinken möchte. Oder weil man die Taschenlampe vergessen hat und es im Wald langsam finster wird...

Zitat: Wegbeschreibung
Beginn ist in dem auch mit dem Bus erreichbaren Hochwaldhausen, dem jüngsten Ortsteil der Großgemeinde Grebenhain. Im Zentrum der seit 1903 aus Kur- und Klinikeinrichtungen erwachsenen Siedlung liegt ein großer Parkplatz. Wahlweise lässt sich etwas ausgedehnter über die Uhuklippen beginnen oder kürzer: Dann geht man mit dem Zeichen rotes Kreuz in die nach dem Ortsgründer Jean Berlit benannte Straße und weiter über ihr Ende in den Wald und damit zum ungezähmten Schwarzen Fluss. (FAZ)

Nebenbei bemerkt: Der "jüngste" Ortsteil der Großgemeinde ist immerhin längst über 100 Jahre alt. Den Parkplatz im Zentrum (welches / wo denn bitteschön?) findet man neben der Durchgangsstraße zwischen einer Baumreihe und dem Kurpark, der jedoch lediglich wie eine größere Baum bestandene Wiese mit ein paar Wegen ausschaut.

Aber das ist alles nichts gegen die Tatsache, dass der "Lockvogel" Teufelsmühle ein Privathaus ist, das man sich nur von außen anschauen kann: Mehr dazu HIER <-KLICK.

Arme Wanderer!

Laut FAZ-Tipp geht es (whs. mit dem Zug) in Frankfurt Hauptbahnhof um 8:26 Uhr los nach Wächtersbach. Dort soll man man den Bus 95 etwa eine Stunde später nehmen, der rund noch eine Stunde später in Hochwaldshausen ankommt = Anreise insgesamt zwei Stunden.

Anschließend wandert man 14 km samt Rucksackverpflegung und Wasservorrat, einem Regencape, einem Pullover (im Hohen Vogelsberg - im Wald auf der Nordseite der höchsten Kuppen - ist es immer etwas kühl) plus GPS-Gerät und Karte. Ist man flott unterwegs, schafft man die Runde in vier Stunden. Dann ist es nach 14 Uhr und die meisten Gaststätten (so man eine findet) haben Mittagspause.

Mit knurrendem Magen oder nicht ganz so hungrig (Kekse / Salamibrot / Apfel aus dem Rucksack) sitzt man zwei Stunden auf einer Bank bis 16:42 Uhr an der Bushaltestelle, um letztendlich nach drei Stunden Rückreise diesmal um 19:46 Uhr in Frankfurt einzutreffen.

Der Tag im Grünen - FAZ selbst lesen: HIER <-KLICK.

Wir lassen Sie nicht alleine im Wald stehen

Bus VB 95: Einerseits können Sie sich über die Freizeitbusse, die im Vogelsberg in der Saison an den Wochenenden verkehren informieren: HIER <-KLICK.

Andererseits haben wir in Google Maps schon einige Highlights markiert: HIER <-KLICK.

Drittens hilft Ihnen unsere Region Vogelsberg Touristik mit Kartenmaterial und Auskünften weiter: HIER <-KLICK.

Viertens können Sie sich zu bestimmten Terminen unseren Naturparkführern anschließen: HIER <-KLICK.

Last but not least können wir allen Vogelsberg-Einsteigern zum (gefahrlosen :-) Kennenlernen unserer wunderschönen grünen Vulkanregion unsere kleinen VulTOUR-Reiseführer anbieten: HIER <-KLICK.

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2018 Vogelsberg