background
logotype
image1 image2 image3 image4 image5 image6 image7 image8 image9 image10 image11 image12

Energie & Natur

Herchenhainer Höhe mit Panoramablick

Fernblick von der Herchenhainer Höhe (c) Brigitta Möllermann

Fernblick von der Herchenhainer Höhe (c) Brigitta Möllermann

Von Weitem kann der Betrachter die Herchenhainer Höhe, einen den lang gestreckten Höhenzug, von den umliegenden Hügeln kaum unterscheiden. Bis auf ein beneidenswert schön gelegenes Wochenendgebiet am Rande des Ortes, dominiert auf der Herchenhainer Höhe ausschließlich bewaldete Natur.

Oben überraschen herrliche Ruhe, meistens auch Wind plus ein beeindruckender Fernblick - mehr als die ausgebreiteten Arme umfangen könnten. Er entschädigt für alle Tage, die Herchenhain im Nebel verbringen muss. Bei klarer Sicht kann man bis nach Frankfurt schauen. Zusätzlich bietet abends die Sonne ein kostenloses Schauspiel auf großer Bühne, wenn sie am fernen Horizont untertaucht.

Die Zufahrt zur Herchenhainer Höhe: Von der Hauptstraße im Ort biegt man ab und fährt bergauf durch die Häuser des Ortes. Oben erwartet den Besucher am Ende eines fast endlosen Parkplatzes eine Sackgasse mit Wendehammer. Unterhalb des Wiesenhanges residierte dort lange das "Bergrasthaus", nur flankiert von einem dunkel verkleideten Apartmenthaus.

Als die Herchenhainer Höhe in den 1960er Jahren von Hanau aus per Schneezug in das zwei Kilometer entfernte Hartmannshain angefahren werden konnte, tummelten sich hier viele Sportbegeisterte im Winter am Skihang. Heute wird der Höhenzug bevorzugt von Tourenfahrern angesteuert, die im Naturpark einen Zwischenstopp einlegen. Auch Naturliebhaber und Wanderer kommen vorbei.

Gedenktag des Vogelsberger Wandervereins VHc (c) Brigitta Möllermann

Gedenktag des Vogelsberger Wandervereins VHc (c) Brigitta Möllermann

Vom Hoherodskopf aus führen mehrere Wege durch Wald und Flur herüber. Viele kennen und lieben sie, manche verlaufen sich zwischen den Hügeln. Einen kleinen Spaziergang durch den Wald kann man jedoch auch ohne Wanderkarte empfehlen. Am oberen Rand der Rodelwiese unterhalb des Waldes steht eine Art steinernes Tor. Durch das hindurch führt ein Weg zum Moos bewachsenen Denkmal für die Kriegsgefallenen des VHC. Es wurde 1926 errichtet.

Seit den 1950er Jahren gedenkt man in jedem Juli an dieser Stelle der Opfer des Zweiten Weltkrieges sowie aller verstorbenen Wanderfreunde. Biegt man an diesem Ehrenmal unter den hohen Bäumen rechts ab, immer mit Blick nach unten auf den Waldrand, erreicht man den Endpunkt des Skiliftes. Von hier aus ist es nicht schwer, wieder ins Freie zu finden.

Wenn Sie sich aber richtig beeindrucken lassen möchten vom Vogelsberger Wald und den Besonderheiten zwischen Hoherodskopf und Herchenhain, schließen Sie sich am besten einer Naturparkführung an. Eine Rundwanderung bringt Ihnen in 2,5 Stunden das unbewohnte Waldgebiet an der Herchenhainer Höhe nahe.

Quelle: Brigitta Möllermann, Auszug aus dem VulTOUR - Vogelsberg Spezial Reise- und Erlebnisführer "Rund um den Hoherodskopf", ISBN 978-3-9811937-0-1: HIER <-KLICK.

 

 

 

 

 

 

2018 Vogelsberg