Energie & Natur

Naturkleinod in Ulrichstein: Arbeiten im Vogelsberggarten

Kategorie: Energie & Natur
Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 25. Mai 2016 07:10
Geschrieben von Brigitta Möllermann
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Vogelsberggarten bei strahlendem Frühsommerwetter: Richard Golle (3.v.r.) und seine Helfer (c) Brigitta Möllermann

Vogelsberggarten bei strahlendem Frühsommerwetter: Richard Golle (3.v.r.) und seine Helfer (c) Brigitta Möllermann

Etwas erschöpft von der plötzlich aufgetretenen sommerlichen Wärme und der mehrstündigen Gartenarbeit setzten sich die fünf Helfer fröhlich und zufrieden mit dem Geschäftsführer des Vogelsberggartens Richard Golle zu einem Foto nieder. Am 2. Mai 2016 hatten sich zwei afghanische und drei syrische Flüchtlinge aus dem Ulrichsteiner Wohnheim zum ersten Mal zu Verfügung gestellt, um das Gelände auf dem Burgberg mit in Ordnung zu bringen.

Richard Golle mit den Syrern beim Entfernen des Zauns: Vater, Sohn (beide rechts) sowie der Freund des Sohnes im rosa Shirt (c) Brigitta Möllermann

Richard Golle mit den Syrern beim Entfernen des Zauns: Vater, Sohn (beide rechts) sowie der Freund des Sohnes im rosa Shirt (c) Brigitta Möllermann

Da es bislang noch zu wenige mithelfende Paten im mehrere Hektar großen Garten gibt, war vor der ersten öffentlichen Frühjahrsführung eine Menge zu erledigen. So wurden 30 Meter eines defekten Zauns entfernt und der Bauerngarten umgegraben. An dieser Stelle sollen in den Beeten bis in den Sommer hinein Gemüse und Salat wachsen.

Richard Golle (links) beim Einsäen des Grassamens mit den beiden afghanischen Helfern (c) Brigitta Möllermann

Richard Golle (links) beim Einsäen des Grassamens mit den beiden afghanischen Helfern (c) Brigitta Möllermann

Weiterhin wurde neben dem Burgtor unterhalb der Ulrichsteiner Burgruine Mutterboden ausgebreitet. Anschließend bereitete man diesen für die Einsaat von Grassamen aus der Handdrusch des Naturschutzgroßprojektes vor. Golle säte wie früher ganz bewusst per Hand. Die Brüder aus Afghanistan rechten hinterher die Erde glatt.

Bei der Verabschiedung: Hands up und bis bald (c) Brigitta Möllermann

Bei der Verabschiedung: Hands up und bis bald (c) Brigitta Möllermann

Sehr angetan von der Motivation und Aufmerksamkeit seiner Unterstützer bemerkte Golle zum Schluss, dass man gemeinsam "schnell und harmonisch" gearbeitet hatte. Und wenn alles gut ginge, kämen sie sogar wieder, wurde in der Runde versichert.

Es spricht sich rum: Von den Flüchtlingen in Ulrichstein, die teilweise schon ein Jahr bei uns in Deutschland leben und dank ehrenamtlichen Unterrichtes auch recht gut Deutsch sprechen, war zuerst bei einem Treffen des Karuszel-Stammtisches die Rede. Mehr dazu: HIER <-KLICK.

Mehr über den Vogelsberggarten: HIER <-KLICK.

Falls auch Sie mithelfen möchten oder sich zu einer Führung verabreden wollen, finden Sie Richard Golle: HIER <-KLICK.

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